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Das Mittelalter

Da mir dazu noch nicht viel einfällt, stell ich einfach mal einen Reisebericht zum Burgfest in Windeck on...

Burgfest Windeck 2006

Aka: plan- und ziellos in Bühl

 

Es ist Samstag, der fünfte August 2006, als sich um kurz nach halb vier zwei tapfere Menschen in eine andere Welt flüchten wollen. Da diese Welt aber 20 Kilometer entfernt liegt, ist man doch froh so etwas Modernes, wie ein Auto zu besitzen. So wird erstmal der nächste Supermarkt geentert um sich mit Fressalien und Gesöff für die Fahrt zu rüsten. Die Hinfahrt, geprägt durch klassische Musik, verlief alles in allem sehr ruhig und gediegen. Die Prophezeiungen des Fahrers, sich in Bühl nicht auszukennen, bewahrheiteten sich bereits 200 Meter nach Ortseinfahrt, wo man wild die Fahrbahnen kreuzte um den Aufenthaltsort des Autos für die nächsten Stunden zu erreichen. An diesem angekommen und sich erstmal über die lustige Fahrbahnmarkierung erheitert, wurde das erste Mahl zu sich genommen. Dieses war trockener und übelschmeckender als geglaubt, was meine Flüchtlingsgefährtin jedoch nicht davon abhielt, sich auch noch ein zweites „Magdalena“-chen zu genehmigen. Da uns der Bus direkt vor der Nase abfuhr mussten wir die neu gewonnene Zeit sinnvoll nutzen und taten das, was alle an unserer Stelle tun würden: wir haben uns über fremde Menschen amüsiert! Nichts ist doch schöner als Schadenfreude.

 Die Busfahrt, bei der sich partout keiner auf einen freien Sitz setzen wollte, war dann wieder recht lustig, was wohl an der Stimmungsmache zweier nicht näher genannten Personen lag. Nach schier endlosen Kurven und Kindergeschreie war die Burg erreicht…zumindest ihr Eingang, an dem schamlos abkassiert wurde…doch halt! Soweit kam der Verfasser dieser Zeilen erst gar nicht mehr. Nach verlassen des Busses, und ich meine wirklich direkt danach, öffnete der Himmel seine Pforten und sandte die Todeseng….nein, schön wär’s…es regnete einfach nur noch auf uns herab. Deshalb flux in ein Zelt geflüchtet, dass sich nicht mehr vor uns retten konnte und schon war das „Realitätsflucht“-Szenario am laufen. Wenn sich da die moderne nicht noch mal in Form eines Handys gemeldet hätte. Denn mit Hilfe dessen wurde ein Templer zur Hülfe gerufen, der uns den Eingang zur Burg freischnetzelte und uns somit den horrenden Eintritt von sieben Euro ersparte.

 Da der Regen sich immer noch über uns ergoss, wurden die Attraktionen am Rande liegen gelassen und man begab sich gleich in das Lager der Templer und wie sich später dann rausstellte auch das der Schotten. Nach herzlichen Begrüßungen wurde es erstmal ruhiger im Lager, so dass mir die Zeit bleibt, die Mannen im Einzelnen vorzustellen. Es beginnt mit den Schotten und dort mit David und Tim: zwei Kilt tragende Highlander. Der eine ein bisschen jünger und offenherzig lustig, der andere ein bisschen älter und herrlich sarkastisch. Bei den Templern war man dagegen durch die Bank gut gelaunt…Martin, Björn, Ben und der Mönch (dessen Name mir soeben entfallen ist) waren trotz des Wetters guter Laune. Als sich der Himmel wieder erhellte und der Regen nachließ wurden die Probleme mannigfaltiger. Die Mauer der beiden angrenzenden Lager, welche durch ein Seil dargestellt wurde, wurde in regelmäßigen Abständen von kleineren und größeren Kindern durchbrochen. Dies lies der Chief der Highlander nicht lange auf sich sitzen und ergriff bald drastische Maßnahmen. Nachdem ein Kind taub geredet wurde, musste sich wenig später ein zweites für eine unbestimmte Zeit ins Lager setzen um über sein getanes Verbrechen zu reflektieren. Nach kurzer Zeit, welche dem Kind wie eine Ewigkeit vorgekommen sein muss, wurde es aus seiner Haft jedoch entlassen und konnte von dannen ziehen. Zu diesem Zeitpunkt entschlossen sich die beiden Zugereisten und ein, nicht mehr als solcher zu erkennender, Templer dazu, das Burggelände zu erkunden. Nach einem mehr oder minder spannenden Rundgang, wurde noch ein kleines Bierchen zu sich genommen, nur um sich danach ins Lager zurück zu begeben, welches immer noch von kleinen Kindern als Transitstation missbraucht wurde. Nach ein paar weiteren Stunden des fröhlichen Beisammenseins und dem genießen des Sonnenuntergangs, war der Besuch der Flüchtlinge in dieser Welt auch schon wieder vorbei. Man beschloss sich noch in eine weltweit beliebte Fastfood-kette zu begeben um sich zu stärken…doch der Weg dorthin erwies sich als schwieriger als gedacht...

Der Ärger begann alsbald man das Burggelände verlies und in den Bus einstieg. Nichts ahnend fuhren wir zum Krankenhausparkplatz, wo es dann hieß, dass hier die Endstation erreicht sei, was uns gar nicht gefiel, denn man parkte am anderen Ende der Stadt. Mit dem Gewissen, dass es wohl zwei Shuttle-Bus Linien zur Burg und zurück geben muss, stand man irgendwo im nirgendwo…aber man war nicht allein, 7 weitere Menschen verirrten sich in der Busnummer und standen nun ebenso verloren auf ihrem Posten, wie die wieder in die Realität unsanft zurück gerissenen Besucher. Nach den unglaublich genauen Entfernungsangaben des Busfahrers bezüglich einer Möglichkeit den anderen Bus zu erwischen („50 Meter!!!“), wurde uns offenbar, dass er sich einen Spaß daraus gemacht haben muss, uns arme, verwirrte Menschen noch verwirrter zurück zu lassen. Doch halt! Da naht sich ein Bus mit dem uns so vertrauten Schriftzug, der uns ein Auto verhieß. Alle schreien und winken, als seien sie Gefangene auf der Titanic und würden dem Eisberg ein letztes Good-bye zu werfen. Der Busfahrer, die Coolness in Person, indes trat aufs Gaspedal und heizte an den nun schwer enttäuschten Massen vorbei. Mit der nun immer größeren Gewissheit, in einem Dorf aus Inzuchtsbrüdern und Vergewaltigern gefangen zu sein, wuchs in mir der Gedanke ich sei in Belgien…nun, sich auf den Straßenrand zu setzen und zu weinen half nur kurz weiter…so wurde ein anderer Ausweg aus dieser Misere gesucht. Die neun Einzelkämpfer rotteten sich zusammen um gemeinsam den Kampf gegen die Inzucht anzutreten. Man stürmte das Dorf und hoffte dabei inständig in die richtige Richtung zu laufen. Nach ein paar hundert Metern half uns eine alte Dame, wohl auch schon seit mehreren Jahren hier gefangen gehalten, weiter. Sie wies uns den Weg und begleitete uns, was in mir den Verdacht weckte, in einen Hinterhalt gelockt zu werden, damit sie uns später in den Backofen stecken kann. Mit teuflischer Geschwindigkeit holte sie uns wieder ein, nachdem sie zuvor weit zurück gefallen war. Doch in der Ferne sah man bereits ein Funkeln und Glitzern in der Nacht, welches einen irgendwie vertraut vorkam. Hoffnung keimte auf. Mit besten Glückwünschen schubsten wir die Oma zur Seite und rannten zu den Autos um diesen Ort des Wahnsinns zu verlassen. Nach einer halben Stunde Gewaltmarsch folgte eine zehnminütige Autofahrt…nachdem man Bühl verlassen hatte, fand man sich einen Kilometer weiter, bereits wieder am Ortseingang von…Bühl!!! Das Dorf wollte seine Gefangenen nicht hergeben und versuchte uns mit allen Mitteln in seinen Bahn zu ziehen. Aber der Motor war stärker als jede Steigung und so waren die, kurzzeitig in einer dritten Welt gefangenen Flüchtlinge, heilfroh wieder auf gesegneten, badischen Boden zu stehen. Ein kurzer Besuch bei der oben nicht genannten Fastfood-Kette beendete den Abend stilvoll, bevor man sich in den Schlaf weinte und vor Alpträumen geschüttelt sich alle halbe Stunde kalt abduschte…

 

Fluch der Karibik 2 - Kritik und Rezension

Gerade erst aus dem Kino zurück, sind die Erinnerungen noch so frisch, dass eine genauere, wenn auch etwas voreingenommenere Kritik sich jetzt gut schreiben lässt.

 Noch eines bevor ich zum Film selbst komme, was sich vor allem an alle weiblichen Geschöpfe und im speziellen an meine Ex richtet:

Ich liebe „Fluch der Karibik“! Das Getue von wegen Johnny Depp, etc…wenn du nur ein wenig auf mich geachtet hättest, würdest du wissen, dass ich das für deine Aufmerksamkeit mir gegenüber getan habe. Ich denke wirklich, das Johnny Depp in dieser Rolle aufgeht, wie sonst nur wenige Schauspieler je in ihrem Leben. Er verkörpert vielleicht den Traum von Freiheit, aber erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun…

 Und jetzt zum Film…und eins vorne weg: der Film ist der erwartete Hit geworden und hat in keiner Minute enttäuscht. Wer ihn noch nicht gesehen hat und sich die Stimmung darauf nicht verderben lassen will, der hört jetzt besser auf zu lesen, da ich auch etwas auf die Handlung eingehen werde.

 Der Film beginnt mit einem Blick auf die stürmische See und einen gut zu vernehmenden Herzschlag, der, wie sich später herausstellen wird, eine große Rolle spielen wird. Der Film schließt daraufhin direkt an Teil eins an, indem er den Handlungsstrang mit der Hochzeit von Elisabeth Swan und William Turner. Eine Beziehung, die endlich in ihrem glücklichen Höhepunkt zu gipfeln scheint…doch allein der erste Anblick der jungen Miss Swan verdeutlicht, dass die Hochzeit sprichwörtlich ins Wasser fällt. In strömenden Regen sitzt die Braut alleine vor dem Altar während ihr Gemahl in Handschellen die Szene betritt. Begleitet von einem Lord Bucket, welcher sich als zweiter Commodore Norrington herausstellt, nur weit gerissener und gefährlicher als Ersterer es jemals sein konnte.

 So düster diese Eingangszene daher kommt, so düster bleibt der weiter Film. Selten sind Szenen mit Sonnenschein und ungetrübten Frohsinn. Für einen Film, der ab zwölf freigegeben ist, sind einiges Szenen dabei, die mich durchaus zum Zucken gebracht haben. Aber sowas gibt man ja als Kerl nich zu...also psst. Perfekt in diese Gruselstimmung passt die Crew des "Flying Dutchman" hinein. Zum Teil ekelhaft anmutendene menschlich-tierische Kreaturen füllen oft die Leinwand. Auch die Sets sind dunkler geworden: von einem Klippengefängnis in einem Gewitter angefangen, bis zur schummerigen Sumpfheimat einer Wahrsagerin, ist alles vertreten.

 So plötzlich man in der Handlung nun drin ist, so fest folgt sie ihren Strängen, bis alle irgendwann aufeinander treffen und in einem fulminanten Gewand das gesamte Kunstwerk in sich zusammen fällt. Eine Berg und Talfahrt der Gefühle, bei der man nie weiß, was sich hinter der nächsten Kurve verbirgt. Viele scheinen hier nicht mit zu kommen, da die Story oft überraschende Wendungen nimmt. Aber wenn man alles überdenkt, dann folgt jeder Charakter seiner Handlungs- und Denkweise aus Teil 1. Das man sich verbiegt um sein Ziel zu erreichen, hat bereits Sparrow in Teil eins bewiesen, indem er einen Pakt mit Barbossa einging. Und in Teil zwei weiß man wieder einmal nicht so genau, was jeder einzelne will.

 Die Handlung an sich ist wieder einmal gut gewoben und verstrickt, so dass man des Öfteren glaubt: "so könnte es gewesen sein!" Leider jedoch bleibt die Figur des Davy Jones allzu farb- und charakterlos. Seine durchaus tragische Liebesbeziehung hätte durch Bilder weit eindrucksvoller und nachvollziehbarer gestaltet werden können. Ebenso ist seine Einführung in die Geschichte um Captain Jack Sparrow allzu nebulös und verläuft zu sehr im Nebengeschehen. Geoffrey Rush als Captain Barbossa hatte hier im ersten Teil viel mehr Freiraum und wusste diesen geschickt zu nutzen. Er verkörperte einem wahrlich gruseligen Piraten mit dem gewissen etwas an Schmackes, dass Davy Nighy vermissen lässt. (für alle Fans Barbossas, so wie ich es einer bin, gibt es jedoch eine gütliche Aussöhnung)

 Auch wurde aus der Vater-Sohn Beziehung zwischen Will Turner und dessen gleichnamigen Vater (Kosename: Stiefelriemen-Bill), nicht das volle Potenzial geschöpft, dass es beinhaltet. Wo war der wirklich große Streit, die Auseinandersetzung mit 20 Jahren und schließlich die große Versöhnung? Hebt man sich es wirklich für teil drei auf? Muss man wohl...was mich aber sehr enttäuscht hat...die beiden Charaktere nehmen ihr aufeinandertreffen so gelassen hin wie ein Fisch ein Flugzeug. Nene, so gehts net! Da gehören mehr Emotionen rein!

 Selbst andere, wichtige Charaktere werden zu wenig behandelt und verkommen im Eifer der Gefechte und bleiben farblos. Unter anderen zu nennen wäre hier, der Norrington Nachfolger (nur im übertragenen Sinne) Lord Bucket und vor allem dessen Gehilfe, der ein so markantes Gesicht hat, dass man sich fragt, was hinter ihm stecken mag. Aber wie sich rausstellt ist er nur ein treuer Schoßhund und offenbart keine Affinität zum Ungehorsam. Ebenso die Wahrsagerin, deren Rolle etwas zu klein für ihre Ausstrahlung zu seien scheint. Was will und was kann sie wirklich? Ich hoffe in Teil 3 werden diese und viele weiter, sowie alte und auch neu aufgeworfene Fragen beantwortet.

 Der Film schafft es aber trotz dieser Makel sein ganz eigenes Flair aufzubauen. Natürlich bezieht es einen Teil seiner Faszination aus dem (wie ich finde unerreichten) Vorgänger. Schier endlose Reminiszenzen an seinen Vorgänger, sowie an weitere Klassiker der Filmgeschichte (die Indiana Jones Reihe sei mal als Beispiel aufgeführt), machen den zweiten Teil, der als Trilogie geplanten Filmreihe, zu einem Augen- und Ohrschmaus für Cineasten und Filmfans.

  Auch der Historiker in mir war von der Ausstattung des Filmes begeistert. Detailgetreue Kostüme und ein gutes Händchen des Bühnenbildners sorgten immer wieder für offene Münder und Staunen. Um ein Beispiel zu nennen: die überdimensionierte, wandgroße Weltkarte im Zimmer des Lord Bucket war zu Anfang des Filmes mehr durch ihre Umrisse als solche zu erkennen. Als „Running „Gag““ jedoch konnte man von Zeit zu Zeit einen weiteren Blick auf sie werfen und somit zugleich ein Blick in die damaligen Ansichten der Welt. So ist der Westen Amerikas eine mehr unförmig gezeichnete Landmasse als ein kartographisch korrekt erfasstes Stück Land. Ebenso das Innere Afrikas, ein weißer Fleck.

 Natürlich sind das nur Nebenbilder, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, aber den Film einen gewissen historischen Anspruch erfüllen lassen und ihn umso liebevoller erscheinen lassen.

  Um noch kurz auf die Effekte zu sprechen zu kommen: ILM (Industrial Light and Magic) haben mal wieder ganze Arbeit geliefert. Eine Firma mit Tradition, welche ja bekanntlich verpflichtet, hat sich wieder selbst übertroffen und ein Augenschmaus nach dem Anderen auf die Leinwand gezaubert. Beachtet nur mal die Tentakel des Kraken und ihr werdet sehen mit welcher Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde. Natürlich sind die Computer animierten Bilder immer noch deutlich von den echt gedrehten Schauplätzen zu unterscheiden, aber das kann nicht der Anspruch eines solchen Filmes sein. Über den Sound ist auch jeder Zweifel erhaben: bombastisch, dynamisch und einfach unglaublich schön was Hans Zimmer da komponiert hat.

  Um ein letztes mal auf die Handlung zurück zu kommen: meine Gebete wurden erhört und ein Piratenfilm spielt mal wieder deutlich mehr Zeit als üblich auf dem Wasser! Ein Punkt, der mich an Teil eins etwas störte…Piraten, die den Großteil ihrer Zeit an Land verbringen? Doch nun endlich bekam die See die Rolle, die ihr zusteht. Seeschlachten, unendlich Weitsichten und das immer mitschwingende Unbekannte und dessen Angst davor. Daumen Hoch dafür!

  Ihr habt schon sicherlich gemerkt, dass ich in völliger Euphorie aufgelöst bin, aber dieser Film hatte das unendliche Warten auf ihn wirklich verdient. Und verdammt möge ich sein, wenn Teil drei, welcher gleich mit abgedreht wurde und am 24. Mai 2007 die deutschen Kinos entert, nicht genauso gut wird und mich wieder atemlos zurück lässt.

Und ein Zitat des zweiten Filmes trifft im Moment mehr auf mich zu als alles andere:

„Die Momente der wichtigen Entscheidungen im Leben…ich winke ihnen gerne zu wenn sie an mir vorbei ziehen…“ (so fühle ich mich halt im Moment)

So long & „Schwenkt aus Piraten, yoohoo!“

Noch ne Anmerkung am Ende: die Vorschau zu "The Guardian" fand ich zwar net so überzeugend, aber die Lieder "Run" von Snow Patrol und "I'm your Villain" von Franz Ferdinand gehen mächtig ab^^ Mit Hilfe des Internets findet man alles raus und kann alles beschaffen...in Sekundenschnelle...danke du moderne Technik!


Vom Gründen einer Nation...

Der Nachfolgende Abschnitt entstand in der kreativsten Schaffensperiode zweier Menschen die sich über das Leben und seine Gesetzmäßigkeiten Gedanken machen…und den Sinn einzig in der Gründung einer Vereinigung von freien Geistern sahen...

Die NVSR
(Die Nation Vereinigter Schwarzer Rastatts)

-           $ 1       Name der Nation

 

Der Name NVSR ist urheberrechtlich geschützt. Er ist von Dritten unter keinen Umständen für eigene, niedere Zwecke zu Missbrauchen. Zu der äußeren Verwendung des Namens NVSR durch Sticker, Buttons, Tätowierungen etc. sind ausschließlich Bürger der Nation befugt.

           

-           § 2       Nationalhymne (Vorschläge: - ...)

 

                        Abs. 1: - In einer demokratischen Abstimmung wird dann beschlossen, welches Lied von nun an der NVSR als Hymne dienen soll.

                        Abs. 2: - Das gefundene Lied ist für jeden Bürger auswendig zu lernen und kann bei Kontrolle,  jederzeit und überall abgefragt werden. Sollte der Bürger das Lied nicht beherrschen, so werden Sanktionierungen erfolgen (s. Sanktionierungen).

 

-           § 3       Nationalflagge

 

-           § 4       Staatsorganisation

 

                        Abs. 1: - Der Präsident auf Lebenszeit (ein gottesähnlicher unfehlbarer Herrscher einer Pseudo-Konstitutionellen Semi-Monarchie; aka Pappnase), sowie seine Stellvertreterin auf Lebenszeit (eine nicht ganz so gottähnliche, nur manchmal unfehlbare, scheinbare Herrscherin einer Pseudo-Konstitutionellen Semi-Monarchie, die der Pappnase von Herrscher mit unerschöpflicher Klugheit und Kraft zur Seite steht, wenn er den Durchblick verloren hat, was oft genug der Fall ist), werden weder gewählt noch ernannt. Sie leiten ihre Macht direkt von ihrer unglaublichen Weisheit, ihrer Stärke und ihres Glaubens an die Nation ab.

Sie sind unfehlbar in ihren Entscheidungen und ihren Anweisungen ist unverzüglich und widerspruchslos Folge zu leisten. Die Nichtbeachtung ist, je nach Schwere des Fehlverhaltens, mit einer Sanktion von nicht unter einer zeitweiligen kollektiven Ächtung zu bestrafen. (s. Sanktionierung)

                        Abs. 2: - Dem Begründer dieser Nation sowie seiner Stellvertreterin auf Lebenszeit sind die schöpferische Tat der Gründung der Nation in jedem Augenblick des Bürgerdaseins                            anzuerkennen und zu bewundern. Den oben genannten Autoritätspersonen begegnet daher jeder Bürger mit unterwürfiger Demut.

Abs. 3: - Besondere Ämter werden in den Nationalversammlungen vergeben und werden allein aufgrund der Befähigung einer Person dieses Amt auszufüllen verteilt. Bestechungen sind jedoch gerne gesehen.

 

 

-           § 5       Abs. 1: Der Versammlungsort der Nationalversammlung ist das Irish Pub in Rastatt. Es findet eine wöchentliche Sitzung jeden Freitag um 8 Uhr statt.    

 

                        Abs. 2: Weitere Treffpunkte sind:           - die Heimstätten der jeweiligen Bürger

                                                                                   - von Zeit zu Zeit das Müllers

                                                                                   - Diverse Szenetreffs in KA (KuRu, etc.)

                                                                                   - der allseits beliebte Schlosspark)

 

-           § 6       Staatsgebiet

 

Verstreute Enklaven in Rastatt und Umgebung. Man könnte auch von einem Flickenteppich oder einer Undergroundbewegung sprechen. Nichtsdestotrotz muss jede Zelle des Staates immer einsatzbereit sein!

 

-           § 7       Steuern

                       

                        Abs. 1: Es wird eine Staatskasse eingeführt, die von einem Kassenwart verwaltet wird.    

 

                        Abs. 2: Einzahlungsberechtigt ist jeder Bürger der Nation.

 

Abs. 3: Die Einzahlung ist keine Pflicht, jedoch werden in unregelmäßigen Abständen diverse Veranstaltungen innerhalb der Nation stattfinden, die mit Hilfe der Staatskasse mitfinanziert werden. Jeder Bürger, der bis zu diesem Zeitpunkt seinen Anteil zur Aufstockung der Reserven nicht geleistet hat, wird bei der Auszahlung nicht bedacht.

 

Abs. 4: Die Auszahlung kann in Nahrungsmitteln jedweder Art erfolgen. Dazu gehören auch leichte Betäubungsmittel, wie z.B. Alkohol.

 

-           $ 8       Aufnahme

 

Abs. 1:                        - Bedingungen: - Mindestalter: 16 Jahre

- Bestätigung eines anerkannten Bürgers den Antragssteller mindestens einmal in schwarzer Tracht gesehen zu haben.

                                                                       - Eine Apathie gegen Popmusik, sowie deren Auswüchse (HipHop, etc.)

                                                                       - Ein Grundwissen über die speziellen Ausdrücke der Metal-, Gothik und Hardcore Szene (z.B. Moshpit)

                                                                       - Mindestens einen Monat Gast im Irish sein

                                                                      

                                               {Appendix]        - NICHT erwünscht sind hingegen Poser, Wannabes, Faschisten oder Sozialisten. Jeder Antragssteller der sich zu diesen Fraktionen, ob nun offensichtlich oder nicht, bekennt, wird in das Land des Leidens und des Schmerzes verbannt (MTVIVA).

 

                        Abs. 2:             - Probezeit:Sollten alle Bedingungen erfüllt werden, so wird der Antragssteller zur Probe aufgenommen. Die Probezeit ist nicht festgeschrieben und kann in Einzelfällen stark abweichen. In der Probezeit muss sich die Person als würdig erweisen den Rang eines Bürgers bekleiden zu dürfen. Dazu gehören regelmäßige Besuche des Irish jeden Freitag einer Woche, sowie das Ansehen der schwarzen Kultur in der Öffentlichkeit zu bestärken und zu bekräftigen. Sollte innerhalb der Probezeit eine                                                                          außerordentliche Leistung des Probanten erfolgen, so kann eine Sofortaufnahme in die Nation bewilligt werden.

 

                        Abs. 3:             - Mitgliedschaft: Sollte ein Proband die Ehre erhalten und in die Nation eingebürgert werden, so stehen ihm von nun an alle Rechten und Pflichten eines Vollbürgers zu. Das Nähere bestimmt ein Gesetz (s. u.)

 

                        Abs. 4:             - Ausnahmen: Sollte ein Antragssteller nicht allen Anforderungen genügen, sich aber trotzdem als große Bereicherung für unsere glorreiche Nation herausstellen, so kann die Nationalversammlung über die bestehenden Gesetze hinwegsehen und die Bürgerschaft erteilen. Eine solche Bereicherung kann sehr mannigfaltig sein: finanzielle Unterstützung der Staatskasse, Anschaffung von flüssigem Gerstengebräu ohne Unkosten, etc... Auch kann eine Bürgerschaft erteilt werden, wenn der Antragssteller mit einem Bürger ein Verhältnis hat. In diesem Fall muss der Antragssteller sich aufgrund seiner Toleranz und seines Benehmens als würdig erweisen.

 

-           § 9       Die Rechte

 

                        Abs. 1:             - Jeder Bürger hat das Recht aus der Nation wieder auszutreten, wenn es ihm beliebt. Er sollte sich jedoch der öffentlichen Ächtung und des Hohns seiner Mitmenschen bewusst sein.

                        Abs. 2:             - Jeder Bürger hat das Recht Anträge zu stellen um bestehende Gesetze zu ändern oder neue zu schaffen.

                                               - Jeder Bürger hat das Recht Anträge auf Einbürgerung Staatsfremder Menschen zu stellen.

                        Abs. 3:             - Jeder Bürger hat das Recht auf ein außerordentliches Treffen in oben bestimmten Versammlungsorten. Er kann dazu eigenmächtig handeln.

                                               - Jeder Bürger hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, Religionsfreiheit.

                        Abs. 4:             - Jeder Bürger hat das Recht die Klappe zu halten und seinen Gott fallen zu lassen.

                        Abs. 5:             - Jeder Bürger hat das Recht die Musik seiner Wünsche zu hören, solange sie mit den Statuten der Satzung konform geht.

 

-           § 10      Die Pflichten

 

                        Abs. 1:             - Jeder Bürger hat die Pflicht an mindestens einer wöchentlichen Volksversammlung im Irish im Monat teilzunehmen.

                        Abs. 2:             - Jeder Bürger hat die Pflicht sich zu diesen Veranstaltungen entsprechend zu kleiden (schwarz!)

                        Abs. 3:             - Jeder Bürger hat die Pflicht die Nationalhymne auswendig zu beherrschen.

                        Abs. 4:             - Jeder Bürger hat die Pflicht andere Bürger in jedweder Weise zu unterstützen falls es Notfälle gibt.

 

-           § 11      Das Anti-Max Gesetz (Max, das): Die Aufnahme von Max Minther, das ist weder erwünscht noch gewollt!!! (ebenso wie alle seiner "Freunde", z.B. Marius, etc...)

 

[Appendix]

Max, das ist als Wannabe anzusehen, das sich gerne als Bürger der Nation sehen will, um diese bei Nichtbürgern und Fremdpersonen durch destruktive Meinungs- und Lautäußerungen, sowie destruktivem Verhalten und Aussehen ihrem Ansehen zu berauben. Des Weiteren besteht bei unmittelbarem Kontakt mit Max, das die Gefahr intellektueller Rückverdummung und physischer Bedrängnis. Bei physischer Präsenz von Max, das ist deshalb zum Schutz aller Bürger physische Distanz und die Verweigerung jeglicher Aufmerksamkeit angebracht („Anti-Max-Zustand“)

 

„Gammelklausel“ (Hintertürchen)

dem oben genannten Art. ist bis auf folgende Ausnahmefälle Folge zu leisten: Besteht die Möglichkeit einer gegenwärtigen oder künftigen Bereicherung eines Bürgers an Speisen/Getränken/leichten Betäubungsmitteln/großen oder kleinen finanziellen Beträgen/illegal vervielfältigten Audio-/Videodateien oder sonstigen Gütern durch Max, das, kann die physische Distanz kurzzeitig aufgehoben und eine vorsichtige Kommunikation versucht werden. Nach erfolgreichem Erwerb der Güter oder bei Fehlschlagen eines Versuchs, diese zu erwerben, ist der im oberen Art. genannte Zustand („Anti-Max-Zuastand“) wieder herbeizuführen.

 

 

-           § 12      Appendizes

 

                        Abs. 1:             - Um die Rechte und Pflichten besser wahrnehmen zu können wird in absehbarer Zeit eine Liste mit Namen, Adressen, E-Mail Adressen, Fest-,                                               sowie Mobiltelefonnummern und anderen erstellt.

 

                        Abs. 2:             - Außerordentliche Aktivitäten der Nationalversammlung sind gerne gesehen und werden entsprechend gewürdigt.

- Dazu gehören unter anderem diverse Saufgelage, Konzerte, Partys (mit dem entsprechenden Niveau!!!), usw...

 

                        Abs. 3:             - Wie in Artikel 8, Abs. 1 [Appendix] beschrieben dürfen die Bürger der Nation keiner allzu radikalen Fraktion angehören. Dies wird im Vorfeld durch  „intensives" Ausfragen geklärt. Sollte es dennoch passieren, dass sich ein bereits eingebürgertes Mitglied der Nation bekehren lässt oder enttarnt wird, so werden in einem Kreuzverhör vor der vollständigen(!!!) Nationalversammlung die Ursachen und Probleme der Situation geklärt. Sollte sich der Widerporst sträuben seine Gesinnung abzulegen, so wird er mit sofortiger Wirksamkeit ausgebürgert und/oder verb(r)annt.

 

-           § 13      Strafgesetzbuch (Sanktionierungen)

 

 

Bei Nichtbeachtung einer/mehrerer der genannten Art. Stimmt die NV binnen einer Woche nach eigenem Ermessen über das Strafmaß ab. Erforderlich ist eine 2/3-Mehrheit. Um diese zu erreichen sind die Möglichkeiten des sinnlosen Zulaberns und der materiellen, intellektuellen sowie sexuellen Bestechung erlaubt. Die Sanktion ist innerhalb von 24 Stunden auszuführen.

           

Sanktion je nach Schwere des Verstoßes:

 

·         Verbale Beleidigung

·         Entleeren des Getränkeglases im Irish auf ex

·         (nach amerikanischem Vorbild) Foltern des Subjekts mir populärer Musik. In Ausnahmefällen von besonderer Schwere, mit Techno, HipHop oder Tokio Hotel

·         zeitweilige kollektive Ächtung

·         zeitweilige Verbannung

·         kollektive Verwendung der Hl. Stahlkappen, wobei mind. 1/3 der gesamten Bürger anwesend sein müssen

·         lebenslängliche Verbannung (Dein Leben ist gelebt! Du kannst dich begraben lassen!!)

·         spezielle, individuelle Sanktionen, die aufs Leib geschneidert werden

Das Motorrad

Vllt. habt ihr es ja bei meiner Selbstbeschreibung bemerkt, aber unter Hobbys, da stand wirklich Motorrad fahren. Ja, es ist wahr. Ich besitze und fahre ein eigenes Motorrad.

Es hört auf keinen Namen und beherrscht auch keine Kunststücke, aber es hat zwei Räder, ne Sitzbank und nen Lenker. Das reicht mir um den Schwarzwald und alle Bundesstraßen in der Umgebung unsicher zu machen. Von BMW wurde es F 650 GS genannt und mit sagenhaften 50 PS ausgestattet. "Wie jetzt? Nur 50 PS???" werden sich jetzt manche denken...ja "nur". Aber bei einem Gewicht von rund 200 Kilo ist das mehr als ausreichend um die Proleten der Umgebung an der Ampel zu versägen.

Wer jetzt schon genug davon gehört hat, der kann hier trotzdem einen Blick drauf werfen:

In meiner Lieblingsfarbe

Die BMW F 650 GS

So wie Sie mir gehört

 


Der Pub



Was ich mich in diesem Zusammenhang schon gefragt habe ist, ob es von einer gewissen Abhängigkeit zeugt, wenn man unter seinen Hobbies eine Kneipe aufführt...beantwortet es euch selbst und behaltets für euch wenns geht...

Der Pub ist aber mehr als nur ein Ort des (feucht-)fröhlichen Zusammenseins...man trifft immer wieder neue, interessante Leute und kann durchaus angeregte Gespräche über die Welt ohne Gott führen. Normalerweise bin ich immer freitags ab sechs dort anzutreffen und in letzter Zeit auch mal häufiger unter der Woche....




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