Vision

 

 

 

 

 

 

Kultur ist Gedächtnis   

Der aktuelle Bewusstseinssprung der Menschheit soll, mit historischen Fakten verbunden, eine natürliche Entwicklungsgeschichte aufzeigen und dadurch auf eine sichere, angstfreie Basis gestellt werden.

Hab Mut zur Weiterentwicklung, erkenne deine Möglichkeiten, beginne als DU zu leben.

Als es im alten Ägypten keine Bekenntnisreligionen gab, waren es „die Werte“ verkörpert durch Maat, Isis und Osiris die dem Leben der Menschen Ausrichtung vermittelten. Die Weltreligionen beinhalten Weisheiten, die das Individuum Mensch zu einem erfüllten Leben befähigen sollten.

 

Alte Kulturen, wie u.a. die der alten Ägypter, der Babylonier und die der Phönizier haben ihre eigenen Schöpfungsgeschichten erzählt. Ihr Menschenbild und ihre Gottesvorstellung, oder ihre Götterwelten prägten ihr Verständnis vom Lebenssinn und gestalteten die Ethikvorstellung ihrer Zeit. Erkenntnisse über Naturgesetze fanden sich in den alten Schriften, ähnlich der modernen Literatur.

Gibt es tatsächlich nichts Neues unter der Sonne?

Wie kann ein vollkommenes Bild entstehen, solange geographische oder zeitliche Entwicklungen der Geschichte ausgeklammert, mit Argwohn oder Faszination betrachtet, oder stillgeschwiegen werden.

Wie weit können die Erkenntnisse der vielfältigen Kulturen dazu beitragen, ein vollkommenes Bild über elementare Fragen des Lebens bereit zu stellen? Eröffnen die Botschaften vergangene Völker mögliche Erkenntnisse, die zu einer friedlichen Koexistenz der gesamten Menschheit führen könnten?

Im christlich oder islamisch geprägten Bewusstsein, dessen Wissen die Erkenntnis in den vergangenen Jahrhunderten weltweit geprägt hat, seine Wurzeln sind erst in der Zeit der Hebräer anzusiedeln, blieben untergegangene Kulturen häufig im Bereich der Faszination und der Skepsis, nicht aber im Bereich des Verstehens.

Als Teil des historischen Gedächtnisses in Europa fehlt neben den alten Kulturen u.a. auch der Beitrag der islamischen Blütezeit, und ihrer Kulturgeschichte, die die Zeit der ersten europäischen Renaissance im 12. Jahrhundert in Andalusien gestiftet hat.

Dabei liegen in der Erkenntnis der alten Weisheiten früherer Völker die ältesten und reichsten Quellen der Gemeinsamkeit für die Menschheit bereit, die sich wie ein roter Faden bis in die Gegenwart hinziehen.

Jede Kultur hat begonnen, möglichst unabhängig eine neue Architektur des Bewusstseins zu schaffen. Im Laufe der Generationen verselbständigte sich dieses Bewusstsein und es entstanden Bereiche, die wie dunkle Wolken der Unwissenheit, gefüllt mit Mysterien, Misstrauen und Vorwürfen dem „unbekannten anderen“ gegenüber bestehen blieben.

Diese Denkweisen hinderten zu allen Zeiten die Entwicklung eines kollektiven Bewusstseins, das als Basis für die Vielfalt in multikulturellen Gesellschaften essentiell ist.
Mein Beitrag für das interkulturelle Erbe und Dialog sieht im fehlenden kollektiven Bewusstsein, das die ergänzende Vielfalt als Notwendigkeit anerkennt, das Hauptelement zum Scheitern der integrativen Bemühungen.

Durch interdisziplinäre Erkenntnisse und praktischen Mithoden werden Fortbildungen und Workshops zu allen aktuellen Themen im Bereich interkulturelle und interreligiöse Vielfalt und Integration vor dem Hintergrund der kollektiven Schau angeboten.

In Seminaren, Vorträgen und gruppendynamische Prozessen, in Einzelberatungen und Mediationen werden alle angebotenen Themen mit dem Ziel der Bewusstseinserweiterung und der Möglichkeiten zur Gedankenentwicklung und Neuorientierung speziell im Interkulturellen und interreligiösen Dialogprozess besprochen.

Kulturelles Erbe beinhaltet nicht nur das Erbe an unserer Zeit, es beinhaltet auch das Erbe der Gegenwart an die Zukunft, also an die nächsten Generationen.

Kultur ist Gedächtnis und im Zurückbesinnen liegt die interessante Chance, die Zukunft bewusst zu gestalten. Diese kreativen Möglichkeiten werden heute von immer mehr jungen Menschen aktiv für das persönliche, wie auch für das gesellschaftliche Leben positiv genützt.

Mohamed M. Gadallah

 

Leitbild  


Eine multikulturelle Bevölkerung verlangt Antworten auf das „wie“ des Zusammenlebens. Dies fordert nicht nur wirtschaftliche Entscheidungen, die Arbeit und Familie betreffen, sondern auch ein hohes Maß an sozialer Kompetenz sowie die Nutzung des humanen Kapitals aller Menschen.
Diese Ziele können nicht nur durch konkrete Maßnahmen erreicht werden, sie bedürfen vielmehr der Aufklärung und Akzeptanz im Bereich Kultur, Religion und gemeinsamer Wertevorstellung.  

 

Die Not-wendigkeit

 

Wer alle Seiten einer Medaille kennt, weiss ihren Wert. Ein bewusstes Leben mit Einschluß historischer Fakten auf möglichst breiter Basis, hilft in der gegenwärtigen Vermischung von Kulturen und Religionen eine stabile Stellung der toleranten Kompetenz einzunehmen. Friedenstiftende Positionen vieler Persönlichkeiten, die den Generationen ein würdiges Leben ermöglichen sind essentieller denn je.  

Folgende Voraussetzungen für den friedenstiftenden Dialog sind entscheidend:

 
Wertschätzung aller Beteiligten

Heraustreten aus dem Rollenverhalten 

Ehrlichkeit

Wahrnehmung über die Eigenverantwortung 

Bewusstsein des individuellen Seins und der Vielfalt 

Akzeptanz der persönlichen Kompetenz 

Intedisziplinäres Bewusstsein über die Dringlichkeit des Dialogs

Konsensbestreben in der Zielvorstellung 

Zielorientiert arbeiten, d.h. Stabilität in den gegebenen persönlichen Überzeugungen und den Willen eigene Grenzen um der Erkenntnis willen zu überschreiten  Akzeptanz der Vielfalt 

Historische Tatsachen und deren Werdegang respektieren 

Mut zum anders sein und Entwicklung zulassen 

Neue Erkenntnis mit Dankbarkeit willkommen heißen.

 

 

 



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