Alle drei Rasssen (Griffon Bruxellois, Griffon Beige und Petit Brabancon) gehen auf einen kleinen rauhhaarigen
Typ Hund zurück, der "Smousje" genannt wurde und der über Jahrhunderte im Raum Brüssel vorkam.
Im 19. Jahrhundert brachte die Einkreuzung von ruby-farbenen King Charles Spaniels und Möpsen das kurze
schwarze Haar und führte zur Festigung des gegenwärtigen Rassetyps. Diese kleinen Hunde sind sehr
aufmerksam und wurden dazu gezüchtet, die Kutschen zu bewachen und die Ställe von Raubzeug frei zu
halten.
1883 wurden die ersten Brüsseler Griffons in das Zuchtbuch der Union Royale Cynologique
Saint-Hubert (L.O.S.H.) eingetragen: Topsy (L.O.S.H. Nr. 163) und Foxine (L.O.S.H. Nr. 164).
Die große Popularität, die sie schon bis 1900 errungen hatten, ebenso wie andere Rassen, verdankten sie
dem königlichen Interesse, das ihren von Königin Marie-Henriette von Belgien entgegengebracht wurde.
Viele Exemplare wurden ins Ausland exportiert und trugen so zur Verbreitung und zur Popularität der
Rasse bei.
Quelle: Fédération Cynologique Internationale
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